OpenAI stellt beeindruckendes neues Update fĂŒr ChatGPT vor und Dating mit KI bei Bumble đŸ€Ż

Außerdem: Apple entschuldigt sich fĂŒr iPad-Werbespot & Wissenschaftlern nutzen KI und maschinelles Lernen um Kommunikation von Walen zu entschlĂŒsseln

Guten Morgen!

In unserer heutigen Ausgabe des KI-Briefings widmen wir uns den jĂŒngsten Entwicklungen der vergangen Woche. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem neuen Update von ChatGPT, welches nun noch intuitiver und nĂŒtzlicher wird. Zudem haben sowohl Google als auch Microsoft neue Modelle vorgestellt, was die Woche neben weiteren Neuigkeiten besonders ereignisreich gestaltete.

Unser Deep-Dive konzentriert sich auf das hochbrisante Thema der Deep Fakes. In Zeiten von Wahlen und wachsendem Misstrauen gegenĂŒber den Medien wird deutlich, welche Herausforderungen Deep Fakes fĂŒr demokratische Gesellschaften darstellen.

Los geht’s! đŸ€“

Lesezeit: 12 Minuten

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Inhalt dieses Briefings

  • Breaking: Neue KI-Modellversion GPT-4o: Eine umfassende Innovation đŸ§‘đŸŒâ€đŸ’»

  • Neue Modelle: AlphaFold3 eröffnet neue Dimensionen in der Vorhersage von Proteininteraktionen in der Arzneimittelforschung & Microsoft entwickelt eigenes Großmodell MAI-1 zur KI-Sprachverarbeitung 🧬

  • News: Apple entschuldigt sich fĂŒr iPad-Werbespot, Bumbles Vision fĂŒr die Zukunft menschlicher Beziehungen & Wissenschaftler nutzen KI und maschinelles Lernen um Kommunikation von Walen zu entschlĂŒsseln 🐋

  • Deep Dive: Die Herausforderungen von Deep Fakes fĂŒr unsere Gesellschaft đŸ§‘đŸŒâ€đŸ’»

  • In aller KĂŒrze: Anthropic entwickelt ein innovatives Prompt-Generierungstool, Stack Overflow und OpenAI starten eine Partnerschaft, Typeface launched eine Plattform zur Neugestaltung des Content-Erstellungsprozesses.

  • Umfrage: Wie nehmen Sie die Integration von KĂŒnstlicher Intelligenz in Ihrem privaten und beruflichen Umfeld wahr?

  • Interview: Jonas Andrulis auf der OMR in Hamburg

  • Cartoon: KI vs. Datenschutz 🙃 

OpenAI

Neue KI-Modellversion GPT-4o: Eine umfassende Innovation

Quelle: eigener Screenshot

Zusammenfassung: OpenAI hat GPT-4o vorgestellt, eine beeindruckende Weiterentwicklung in der Technologie, die nun Audio-, Bild- und Textverarbeitung in Echtzeit ermöglicht. Dieses Modell verbessert nicht nur die InteraktivitĂ€t und ZugĂ€nglichkeit, sondern ist auch effizienter und kostengĂŒnstiger. Die bedeutendsten Neuerungen umfassen die Integration von Audio- und BildverarbeitungsfĂ€higkeiten, was es Benutzern ermöglicht, mit der KI ĂŒber natĂŒrlichere Kommunikationswege zu interagieren.

Details:

  • Multimodale FĂ€higkeiten: GPT-4o kann simultan Text, Audio und Bilder verarbeiten und reagiert auf Anfragen mit einer Latenzzeit, die mit der menschlicher Reaktionen vergleichbar ist.

  • Effizienzsteigerung: Das Modell ist in der Anwendung 50% gĂŒnstiger und bietet eine um das FĂŒnffache erhöhte KapazitĂ€tsgrenze im Vergleich zu vorherigen Modellen.

  • Sicherheit und ZugĂ€nglichkeit: GPT-4o integriert verbesserte Sicherheitsmaßnahmen und ist fĂŒr alle Nutzer, einschließlich der kostenlosen Nutzungsebene, verfĂŒgbar.

  • Sprach- und Bilderkennung: Neue FĂ€higkeiten ermöglichen es der KI, komplexe visuelle und auditive Daten zu interpretieren und darauf zu reagieren, was insbesondere in Echtzeitkommunikation und -interaktion Anwendung findet.

  • Desktop-Version: Eine speziell entwickelte Desktop-App von ChatGPT soll die Nutzung im Alltag vereinfachen und die Einbindung in bestehende Workflows erleichtern.

  • Benutzerfreundlichkeit und Interface: Trotz zunehmender KomplexitĂ€t der Modelle wird die BenutzeroberflĂ€che so gestaltet, dass sie einfacher und intuitiver ist, um den Fokus auf die Interaktion mit der KI zu fördern.

Warum das wichtig ist: GPT-4o stellt einen erheblichen Fortschritt in der KI-Technologie dar. Die Erweiterung auf multimodale Funktionen macht die KI zugĂ€nglicher und praktischer fĂŒr ein breiteres Spektrum von Anwendungen, von der persönlichen Assistenz bis hin zur UnterstĂŒtzung bei komplexen analytischen Aufgaben. Dieses Modell verbessert nicht nur die Benutzererfahrung, sondern bietet auch neue Möglichkeiten in der Entwicklung von KI-Anwendungen und wird die allgemeine Akzeptanz von KI-Technologien vorantreiben, da der Umgang mit ihr immer authentischer und nĂŒtzlicher wird.

Neues Modell

AlphaFold3 eröffnet neue Dimensionen in der Vorhersage von Proteininteraktionen in der Arzneimittelforschung

Zusammenfassung: Google DeepMind und Isomorphic Labs haben AlphaFold 3 vorgestellt, eine Weiterentwicklung der KI fĂŒr die Vorhersage von Proteinstrukturen. AlphaFold 3 kann nun auch Interaktionen zwischen Proteinen und verschiedenen MolekĂŒlen wie DNA, RNA und kleinen MolekĂŒlen vorhersagen. Diese Neuerung wird die Arzneimittelforschung beschleunigen und vollkommen neue Möglichkeiten in der Biologie eröffnen.

Details

  • Erweiterte VorhersagefĂ€higkeiten: AlphaFold 3 modelliert, wie Proteine mit einer breiten Palette molekularer Partner interagieren. Dies umfasst DNA, RNA, kleine MolekĂŒle (Liganden) und chemische Modifikationen, die in Zellfunktionen und Krankheitsentwicklungen eine Rolle spielen.

  • Neue Architektur und Trainingsprozess: Die Kernkomponente des Modells ist eine verbesserte Version des Evoformer-Moduls, das die Vorhersagen mit einem Diffusionsnetzwerk verarbeitet.

  • Beschleunigung der Arzneimittelforschung: Durch die Vorhersage der Interaktionen zwischen Proteinen und kleinen MolekĂŒlen eröffnet AlphaFold 3 neue Möglichkeiten im Design von Arzneimitteln.

  • AlphaFold Server: Google bietet eine kostenlose, benutzerfreundliche Plattform fĂŒr die nicht-kommerzielle Forschung, auf der Wissenschaftler weltweit auf AlphaFold 3 zugreifen können.

Warum das wichtig ist: AlphaFold 3 ist nicht nur ein bedeutender Fortschritt in der wissenschaftlichen Forschung, sondern auch ein Beispiel fĂŒr ethisch verantwortungsvolles Handeln im Bereich KI. Die Möglichkeit, komplexe biologische Strukturen und Interaktionen zu modellieren, könnte tiefgreifende Auswirkungen auf die biomedizinische Forschung und die Entwicklung neuer Therapien haben. Durch die Bereitstellung dieser Technologie auf einer nicht-kommerziellen Plattform zeigt Google DeepMind seine Verantwortung, den wissenschaftlichen Fortschritt zu fördern, wĂ€hrend das Unternehmen gleichzeitig seine kommerziellen Interessen schĂŒtzt.

Neues Modell

Microsoft entwickelt eigenes Großmodell MAI-1 zur KI-Sprachverarbeitung

Zusammenfassung: Microsoft arbeitet an einem neuen großangelegten KI-Sprachmodell namens MAI-1, das mit fĂŒhrenden Modellen von Google bzw. OpenAI konkurrieren soll. Unter der Leitung von Mustafa Suleyman, ehemaliger CEO von Inflection, wird MAI-1 mit etwa 500 Milliarden Parametern erheblich leistungsfĂ€higer sein als frĂŒhere Modelle von Microsoft. Das Modell markiert einen wichtigen Schritt fĂŒr Microsoft, um unabhĂ€ngig von OpenAI eigene Wege in der KI-Entwicklung gehen zu könnnen.

Details:

  • Projektleitung: Mustafa Suleyman, ehemals bei Google und zuletzt CEO von Inflection, fĂŒhrt nach seinem Wechsel zu Microsoft nun das MAI-1 Projekt.

  • Technische Spezifikationen: MAI-1 hat 500 Milliarden Parameter und benötigt fĂŒr das Training erhebliche Rechenleistung und Daten.

  • UnabhĂ€ngige Entwicklung: Microsoft zeigt mit MAI-1 die Bereitschaft, neben der Partnerschaft mit OpenAI eigene umfangreiche KI-Modelle zu entwickeln.

  • Doppelstrategie: Parallel zu MAI-1 entwickelt Microsoft kleinere Modelle fĂŒr mobile GerĂ€te und nutzt seine Cloud-Infrastruktur fĂŒr grĂ¶ĂŸere Modelle.

Warum das wichtig ist: Die Entwicklung von MAI-1 unterstreicht Microsofts Bestrebungen, im Bereich KI sowohl unabhĂ€ngig als auch konkurrenzfĂ€hig zu sein. Die UnabhĂ€ngigkeit von OpenAIs Technologie könnte neue Möglichkeiten fĂŒr Microsoft eröffnen, eigene Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die direkt auf ihre Cloud- und KI-Strategie zugeschnitten sind. Durch diese Fortschritte könnte Microsoft seine Position im KI-Wettbewerb stĂ€rken und gleichzeitig Innovationen in seinen Produkten und Dienstleistungen beschleunigen.

KI-News

Apple entschuldigt sich fĂŒr iPad-Werbung

Zusammenfassung: Apple hat sich offiziell fĂŒr einen Werbespot entschuldigt, der Unmut unter Kreativen in den sozialen Medien auslöste. Der Spot zeigte eine hydraulische Presse, die verschiedene Kreativwerkzeuge zerquetscht, um die FĂ€higkeiten des neuen iPad Pro zu symbolisieren. Nach heftiger Kritik entschied sich der Konzern, den Spot zukĂŒnftig nicht im Fernsehen auszustrahlen.

Details:

  • Werbespot-Inhalt: Der Clip mit dem Titel "Crush!" zeigte, wie Musikinstrumente, Kameras und andere kreative Werkzeuge in einer Presse zerstört werden um die Möglichkeiten des neuen iPad Pros zu zu veranschaulichen.

  • Kritikpunkte: Nutzer empfanden den Spot als Ă€ußerst unsensibel, da er die Ersetzung kreativer Werkzeuge durch Technologie suggeriert. Auch Prominente Ă€ußerten sich negativ zu dem Spot.

  • Unternehmensreaktion: Apple entschuldigte sich fĂŒr das Video. Der Spot wird zukĂŒnftig nicht im Fernsehen gezeigt werden.

Warum das wichtig ist: In einer Zeit, in der KĂŒnstliche Intelligenz und Automatisierung zunehmend in kreative Prozesse eingreifen, fĂŒhlen sich viele Kreativschaffende bereits verunsichert in Bezug auf die Anerkennung und den Wert ihrer Arbeit. Der umstrittene Werbespot von Apple, der die Ersetzung traditioneller kreativer Werkzeuge durch ein technologisches Produkt darstellt, trifft daher auf eine bereits verunsicherte Zielgruppe. Hier wird die Notwendigkeit fĂŒr große Technologieunternehmen wie Apple deutlich, technologischen Fortschritt sensibel und unter BerĂŒcksichtigung gesellschaftlicher Sorgen zu kommunizieren.

KI-News

Bumbles Vision fĂŒr die Zukunft menschlicher Beziehungen

Zusammenfassung: Whitney Wolfe Herd, die GrĂŒnderin und CEO von Bumble, hat eine rege Debatte ĂŒber die Rolle von KI im Dating ausgelöst. Auf dem Bloomberg Technology Summit prĂ€sentierte sie ihre Vision, wie KI die Partnersuche revolutionieren und den Prozess vereinfachen könnte. Herd schlug vor, dass KI-gesteuerte "Dating-Concierges" die Partnersuche durch Interaktionen untereinander fĂŒr ihre menschlichen Nutzer optimieren könnten.

Details:

  • KI-gesteuerte Matchmaking-Prozesse: Herd erlĂ€uterte, wie KI-gesteuerte "Dating-Concierges" potenziell die Notwendigkeit eliminieren könnten, mit hunderten Menschen zu kommunizieren, indem sie effizient die am besten passenden Personen auswĂ€hlen.

  • Virtuelle Dating-Coaches: ZusĂ€tzlich zur Vereinfachung der Partnersuche könnte KI als virtueller Coach fungieren, der Menschen hilft, Unsicherheiten zu ĂŒberwinden und ihre KommunikationsfĂ€higkeiten zu verbessern.

  • Ethische Bedenken: Trotz der Vorteile, die KI bieten könnte, gibt es Bedenken hinsichtlich der ethischen Implikationen und der erforderlichen Menge an persönlichen Daten.

Warum das wichtig ist: Die Integration von KI in das Online-Dating könnte die Art und Weise, wie Menschen romantische Beziehungen eingehen, grundlegend verĂ€ndern. WĂ€hrend einige das Potenzial von KI zur Vereinfachung und Verbesserung des Dating-Prozesses sehen, werfen andere wichtige Fragen zur PrivatsphĂ€re, Sicherheit und den sozialen Auswirkungen auf. Wolfe Herds Vision bietet sowohl innovative Lösungen als auch Herausforderungen, die wichtige Diskussionen ĂŒber die Zukunft menschlicher Beziehungen in einer zunehmend digitalisierten Welt anregen.

KI-News

Wissenschaftlern nutzen KI und maschinelles Lernen um Kommunikation von Walen zu entschlĂŒsseln

Zusammenfassung: Wissenschaftler haben durch den Einsatz von kĂŒnstlicher Intelligenz in der Kommunikation von Pottwalen ein sogenanntes "phonetisches Alphabet" identifiziert. Diese Entdeckung könnte ein Schritt zur EntschlĂŒsselung ihrer GesprĂ€che sein. Durch die Analyse von WalgesĂ€ngen, die zwischen 2005 und 2018 aufgenommen wurden, identifizierten Forscher zahlreiche Lautmuster, die sie als Grundbausteine einer möglichen Walsprache beschreiben.

Details:

  • Forschungsprojekt: Das Projekt CETI (Cetacean Translation Initiative) nutzt AI und Machine Learning, um die Laute der Pottwale zu analysieren.

  • Daten und Methodik: Über einen Zeitraum von 13 Jahren wurden 400 Pottwale im östlichen Karibikraum aufgenommen, wobei mehr als 60 Tiere erfasst wurden.

  • Ergebnisse der Studie: Forscher entdeckten 156 unterschiedliche Codas, die jeweils eigene Merkmale wie Rubato, Ornamentierung sowie Tempo und Rhythmus aufweisen.

  • Potenzielle Bedeutung: Die Laute könnten nicht nur einfache GerĂ€usche sein, sondern Elemente einer komplexeren Sprache darstellen, Ă€hnlich der menschlichen Sprache.

Warum das wichtig ist: Das VerstĂ€ndnis der Kommunikation von Pottwalen kann tiefere Einblicke in ihr soziales Verhalten und ihre Lebensweise bieten. DarĂŒber hinaus könnte dieses Wissen wichtige Implikationen fĂŒr den Naturschutz haben, insbesondere da Pottwale durch den Klimawandel und andere menschliche AktivitĂ€ten bedroht sind. Die Forschung könnte auch dazu beitragen, die öffentliche Wahrnehmung und das Engagement fĂŒr den Schutz der Meeresbewohner zu stĂ€rken.

Deep Dive Deep Fakes

Die Herausforderungen von Deep Fakes fĂŒr unsere Gesellschaft

Definition und Technologie

Deep Fakes sind hyperrealistische Medieninhalte, die mithilfe von kĂŒnstlicher Intelligenz (KI) erstellt werden, insbesondere durch Techniken wie Deep Learning und Generative Adversarial Networks (GANs). Diese Technologien ermöglichen es, Personen in Audio- oder Videoaufnahmen Dinge sagen oder tun zu lassen, die nie tatsĂ€chlich stattgefunden haben. Besonders verbreitet sind Manipulationen von Gesichtern (Face Swapping) und Stimmen (Voice Cloning), die inzwischen mit geringem Aufwand und wenig Vorkenntnissen durchfĂŒhrbar sind.

Gefahrenpotenzial

Soziale und politische Manipulation: Deep Fakes bergen ein enormes Potenzial fĂŒr soziale und politische Manipulationen. Sie können genutzt werden, um Fehlinformationen zu verbreiten, öffentliche Meinungen zu manipulieren und politische Agendas zu fördern. Das Risiko von Wahlmanipulationen und gezielten Desinformationskampagnen ist besonders hoch, da Deep Fakes schwer von echten Medieninhalten zu unterscheiden sind.

Rechtliche und ethische Bedenken: Die Erstellung und Verbreitung von Deep Fakes wirft rechtliche und ethische Fragen auf. Sie können zur Diffamierung und Verleumdung von Personen fĂŒhren, ohne dass die Betroffenen wirksame Mittel zur Verteidigung haben. Zudem können sie zur Überwindung biometrischer Sicherheitssysteme verwendet werden, was die Sicherheit vieler technologischer Systeme untergrĂ€bt.

Vertrauensverlust in Medien: Deep Fakes tragen zu einem generellen Vertrauensverlust in die Medien bei. Die Grenze zwischen realen und manipulierten Inhalten verschwimmt, wodurch das öffentliche Vertrauen in journalistische Institutionen und Medien generell erodiert. Die FĂ€higkeit der Öffentlichkeit, authentische Informationen von FĂ€lschungen zu unterscheiden, wird dadurch zunehmend herausgefordert.

Gegenmaßnahmen und PrĂ€vention

Technologische Detektionsmethoden: Zur BekÀmpfung von Deep Fakes werden fortgeschrittene KI-basierte Detektionsmethoden entwickelt. Diese Systeme sind darauf trainiert, Manipulationen zu erkennen, indem sie auf Artefakte und Inkonsistenzen in den Daten achten, die bei der Erstellung von Deep Fakes typischerweise entstehen.

Gesetzliche Regulierungen: Die EinfĂŒhrung strengerer gesetzlicher Regulierungen ist ein weiterer Ansatz, um den Missbrauch von Deepfake-Technologien einzudĂ€mmen. Die EU und andere politische Körperschaften arbeiten an Richtlinien, die die Kennzeichnung von mit KI manipulierten Inhalten vorschreiben und deren missbrĂ€uchliche Verwendung unter Strafe stellen.

AufklĂ€rung und Bildung: Die Förderung von Medienkompetenz in der Bevölkerung ist entscheidend, um das Bewusstsein fĂŒr die Existenz und Gefahren von Deep Fakes zu schĂ€rfen. Bildungsinitiativen, die darauf abzielen, Nutzer in der Erkennung manipulierter Inhalte zu schulen, sind von zentraler Bedeutung.

Fazit

Deep Fakes stellen eine ernsthafte Bedrohung fĂŒr die IntegritĂ€t von Informationen, die Sicherheit von Individuen und die StabilitĂ€t von Gesellschaften dar. Ihre Weiterentwicklung erfordert eine umsichtige Handhabung, innovative Technologien zur Erkennung und strenge Regulierungen, um Missbrauch zu verhindern und das Vertrauen in digitale Medien zu bewahren.

In aller KĂŒrze

  1. Anthropic hat ein neues Tool zur Generierung von Prompts in ihrer Console eingefĂŒhrt, das die Erstellung effektiver Prompts fĂŒr ihr AI-Modell Claude vereinfacht und auf Best Practices wie Chain-of-Thought-Reasoning basiert. Dieses Tool reduziert den Zeitaufwand fĂŒr die Entwicklung und verbessert gleichzeitig die QualitĂ€t der Ergebnisse, indem es Benutzern ermöglicht, ihre Prompts dynamisch an verschiedene Szenarien anzupassen.

  2. Stack Overflow hat eine Partnerschaft mit OpenAI angekĂŒndigt, die den Zugang zu seiner technischen Wissensplattform fĂŒr OpenAIs Sprachmodelle ermöglicht und gleichzeitig Stack Overflow erlaubt, OpenAIs Modelle in ihre eigenen Entwicklungen zu integrieren, was die Benutzererfahrung fĂŒr Entwickler verbessert und die Zusammenarbeit fördert. Diese Zusammenarbeit, die gegenseitig Vorteile bietet, wird in der ersten HĂ€lfte des Jahres 2024 neue Integrationen und FĂ€higkeiten zwischen Stack Overflow und OpenAI einfĂŒhren.

  3. Typeface hat Arc vorgestellt, eine "adaptive AI"-Storyboard-Plattform, die den Prozess der Content-Erstellung fĂŒr Unternehmerteams durch Integration von Kundenwissen, Markenrichtlinien und Marktforschung neu gestaltet. Arc verbessert die Zusammenarbeit in einem einheitlichen digitalen Arbeitsraum und passt Inhalte kontinuierlich an, um die EffektivitĂ€t und den ROI von Marketingkampagnen zu maximieren.

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Jonas Andrulis

Interview mit Jonas Andrulis auf der OMR in Hamburg

Jonas Andrulis, GrĂŒnder des deutschen KI-Startups Aleph-Alpha, zielt darauf ab, Europa im globalen KI-Wettlauf mit den USA und China wettbewerbsfĂ€hig zu halten. JĂŒrgen Schmidhuber, ein Pionier der KI-Forschung, wird von der "New York Times" als eine Vaterfigur der modernen KI betrachtet. Diese beiden fĂŒhrenden Experten im KI-Sektor erörterten in einem Interview mit Larissa Holzki vom Handelsblatt die wesentlichen Fragen, die den aktuellen Hype um kĂŒnstliche Intelligenz umgeben: Wie funktioniert moderne KI? Wird sie tatsĂ€chlich alles verĂ€ndern? Welche Rolle hat Deutschland bisher in ihrer Entwicklung gespielt? Können Algorithmen in allen Bereichen ĂŒbermenschliche FĂ€higkeiten erreichen? Und wenn ja, was werden solche hochintelligenten Systeme dann tun?

Cartoon

KI vs. Datenschutz 🙃

Und nÀchste Woche



widmen wir uns einem ebenso spannenden wie innovativen Thema: der Rolle von KĂŒnstlicher Intelligenz in der Musikindustrie. Wir erkunden die neuesten Entwicklungen in der KI-gesteuerten Musikproduktion und beleuchten, wie diese Technologien nicht nur die Kreation, sondern auch die Distribution von Musik revolutionieren. Wir werden die Chancen und Herausforderungen dieser technologischen Fortschritte diskutieren und deren potenziellen Einfluss auf KĂŒnstler und Konsumenten zu erörtern.

Wir freuen uns, dass Sie das KI-Briefing regelmĂ€ĂŸig lesen. Falls Sie VorschlĂ€ge haben, wie wir es noch wertvoller fĂŒr Sie machen können, spezifische ThemenwĂŒnsche haben, zögern Sie nicht, auf diese E-Mail zu antworten. Bis zum nĂ€chsten mal mit vielen neuen spannenden Insights.

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